Eiche
Hell, hart und widerstandsfähig gegen Kratzer. Eine der häufigsten Holzarten in unserem Sortiment, oft mit deutlich sichtbarer Porenstruktur.
Hintergrund und Arbeitsweise
Hier erklären wir, welche Schritte tatsächlich von Hand passieren, woher unser Material kommt und was das für das fertige Brett bedeutet.
Begonnen hat alles mit einem Stapel Restholz, den eine befreundete Tischlerei sonst entsorgt hätte. Statt das Material in den Container zu geben, wurde daraus das erste Schneidbrett gebaut, mehr aus Neugier als aus Plan. Seit ist daraus ein kleiner Familienbetrieb geworden, der weiterhin nur so viele Bretter fertigt, wie in der Werkstatt tatsächlich Platz und Zeit erlauben.
Die Grundidee hat sich nicht verändert: Wir kaufen kein neues Massivholz extra für unsere Produkte, sondern verarbeiten, was in Tischlereien der Umgebung an Verschnitt anfällt. Das begrenzt zwar, welche Mengen und Formate jederzeit verfügbar sind, sorgt aber dafür, dass jedes Brett tatsächlich aus einem Reststück entstanden ist und nicht aus eigens dafür geschlagenem Holz.
Jede Lieferung aus einer Tischlerei wird nach Holzart, Stärke und Zustand sortiert. Stücke mit losen Ästen oder Rissen scheiden für Bretter meist aus.
Brauchbare Abschnitte werden auf einheitliche Streifenbreite gesägt und grob gehobelt, damit sie später sauber aneinanderpassen.
Die Streifen werden nach Farbverlauf angeordnet, mit lebensmittelunbedenklichem Leim bestrichen und in der Presse verspannt.
Nach dem Trocknen wird die Platte plan gehobelt und auf die gewünschte Form und Größe gebracht, inklusive gerundeter Kanten.
Mehrere Schleifgänge glätten die Oberfläche, bevor mehrfach mit Leinöl behandelt wird. Gravuren erfolgen zum Schluss, nach Absprache mit der Kundschaft.
Wir arbeiten fast ausschließlich mit vier Holzarten, weil sie sich in Härte, Farbe und Verhalten sinnvoll ergänzen und regelmäßig als Verschnitt anfallen.
Hell, hart und widerstandsfähig gegen Kratzer. Eine der häufigsten Holzarten in unserem Sortiment, oft mit deutlich sichtbarer Porenstruktur.
Dunkel, dicht und mit ruhiger Zeichnung. Wird häufig mit Eiche oder Esche kombiniert, um Kontraste im Streifenmuster zu erzeugen.
Elastisch, hell und mit ausgeprägter Maserung. Eignet sich gut für größere Servierplatten, da sie Spannungen im Holz gut aufnimmt.
Rötlich im frischen Zustand, dunkelt mit der Zeit und Lichteinfall nach. Ein Brett aus Kirsche verändert sich sichtbar über die Jahre.
Wir sagen offen, dass unser Holz aus Tischlereiresten stammt, nicht aus eigens geschlagenem Massivholz.
Ein Brett durchläuft mehrere Trocken- und Schleifschritte. Wird eine Charge nicht fertig, warten wir lieber, statt Qualität zu opfern.
Wir vergrößern die Werkstatt nicht künstlich, sondern richten uns nach dem, was an Restholz tatsächlich verfügbar ist.
Naturholz hat Unregelmäßigkeiten. Kleine Äste oder Farbunterschiede sind normal und kein Anlass für eine Reklamation.
Beschreiben Sie kurz Ihre Vorstellung zu Holzart und Größe, wir melden uns mit einer Einschätzung.